
Auf dieser Seite werden bereits gehaltene Vorträge als Download für die Allgemeinheit zur Verfügung gestellt... Alle Rechte liegen allerdings bei den jeweiligen Autoren! Jeder Vortrag wird mit einigen Zeilen angedeutet um eine Idee vom Inhalt zu vermitteln...
Auszug:
[...] 4.) HERAUSARBEITEN DES MOTIVS
Ist es euch auch schon mal so ergangen, dass ihr zwei fast identische Bilder des selben Motivs seht, Bild 1 aber nur langweilig und Bild 2 sehr interessant wirkt? [...]
Ich denke, es wird bei den Bildern deutlich, dass Bild 1 nur abfotografiert wurde, beim zweiten Bild hat man sich schon mehr auf das Motiv (eben den eigentlichen Grund dafür, warum man überhaupt das Bild machen wollte - hier das Blatt im Wasser) konzentriert und schließlich bei Bild 3 wurde dieses herausgearbeitete Motiv auch noch gestalterisch passend fotografiert!
Der Fotograf hat sich mit Hilfe der Bildgestaltung euer Interesse gesichert, indem er die Gewohnheiten eures Gehirns und dessen Wahrnehmungsmöglichkeit genutzt hat.
Alles, was für die Bildaussage unwichtig ist, sollte mit verschiedenen Mitteln aus dem endgütigen Foto herausgenommen werden (= die Kunst des Weglassens), z.B.:
- indem man näher an das Hauptobjekt herangeht (und/oder ein Teleobjektiv benutzt)
- indem man eine geringe Schärfentiefe erzeugt (also die Blende so weit es geht öffnet (= die niedrigere Blendenzahl einstellt) und so alles Unwichtige in der Unschärfe untergehen lässt
- indem man ein anderes Format probiert und dann vielleicht bemerkt, dass im Hochformat z.B. die störenden Äste links und rechts gar nicht mehr da sind
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Auszug:
(Mein) Standard-WORKFLOW bei Photoshop CS:
1.) Bild öffnen / Von Scanner o. Digitalkamera importieren / RAW-Daten konvertieren -> Wenn möglich, das Bild im 16-Bit-Modus öffnen – hiermit hat man wesentlich mehr Spielraum für die Bearbeitung! -> Wenn möglich, nicht mit der Original-Datei arbeiten – stets eine K o p i e anlegen und damit arbeiten!
2.) Bild drehen und/oder evt. spiegeln: a. Bild / Arbeitsfläche drehen / 90° (im / gegen) UZS b. Bild / Arbeitsfläche drehen / Arbeitsfläche horizontal spiegeln
3.) Bild evt. ausrichten: a. Mit Messwerkzeug (3x Shift + i oder lange auf die Pipette klicken) den Horizont im Foto nachfahren b. Bild / Arbeitsfläche drehen / Per Eingabe… / Den gegebenen Winkel beibehalten und OK drücken
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Auszug:
Technik der Nah- und Makrofotografie:
Die faszinierende Welt der Makrofotografie schärft vor allem das Auge für winzige Motive! Dinge werden auf dem Film/Chip registriert, die dem flüchtigen Blick leicht entgehen. Der Sprung über die gewöhnliche Naheinstellgrenze der Objektive eröffnet eine schier unglaubliche Motivwelt! [...]
Praxis: [...]
Tips: - Für die Expedition in die Makrowelt sollte die Kamera engagierter Fotografen über einen Fernauslöser verfügen. - Kameras mit Spiegelvorauslösung minimieren den Spiegelschlag zusätzlich! - Stative sind fast immer unerlässlich – besonders gilt dies in der Makrofotografie! So werden Verwacklungsunschärfen nachhaltig beseitigt. [...]
Das Zubehör: - Nahlinsen (Die Brille fürs Objektiv – Bildqualität ist nicht so berühmt – aber dafür billig, kein Lichtverlust und leicht) - Umkehrringe (machen nur Sinn, wenn man sehr große Maßstäbe haben will – dann braucht man Weitwinkelobj.) - Zwischenringe (nur selten zu empfehlen, denn sie haben meist starker Lichtverlust zur Folge – so ca. 1-3 Blenden) - Balgengerät (siehe Zwischenringe – nur haben diese noch größere Abbildungsmaßstäbe als Zwischenringe) - Achromaten (ansprechende Bildqualität bei relativ geringem Gewicht – im Gegensatz zu Makroobj.) - Makroobjektive (die beste und teuerste Lösung – auch als normale Objektive zu gebrauchen! Extrem scharf!)
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Auszug:
Die einen schwören drauf, andere schnuppern gelegentlich mal rein und für Einsteiger (nicht nur unter den DSLR-Fotografen) ist das RAW-Format ein Buch mit sieben Siegeln.
Das muss nicht so bleiben, denn wer sich mit RAW ein wenig auseinandersetzt kann das Einsatzgebiet und die Möglichkeiten der DSLR erst voll ausschöpfen.
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Auszug:
Portraits, und hier besonders Closeups, erfordern häufig ein nachträgliches Retuschieren um "Schönheitsfehler" zu beseitigen.
Natürlich ist die Definition, was wegretuschiert werden sollte, von Fall zu Fall zu bedenken. Manches Gesicht lebt erst durch seine kleinen "Schönheitsfehler".
Auf der anderen Seite sollte man auch bedenken, daß die Kamera gnadenlos sein kann und viele "Schönheitsfehler" erst auf einem Foto richtig sichtbar werden.
In solchen Fällen ist eine Retusche angebracht. Das Ziel jeder guten Retusche ist es, nur so wenig wie möglich und so viel wie eben nötig in das Originalbild einzugreifen. Eine gute Retusche zeichnet sich vor allem dadurch aus, daß man sie gar nicht erkennt.
Neben den richtigen Techniken und dem Gefühl für das richtige Maß gehören vor allem sehr viel Geduld und Erfahrung zu den wichtigsten Voraussetzungen für eine gute Retusche.
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